Das Licht, die Musik und die Leere dazwischen.

Das Licht.
Das Licht ist die Frequenz der Liebe.
Das Unlichte erscheint farbenfroh, doch das Licht ist klar. Es deutet nichts, es bescheint alles und täuscht nicht. Der Schatten, der Bruder des Lichts, der Raum, behütet das Licht, gebiert es in dieser Welt, wie aus dem Nichts. Beide zusammen bestimmen das Leben.

Die Musik.
Die Musik ist alle Frequenz. Sie ist still. Die Musik ist jenseits von Poesie und Kunst. Wird sie nicht gehört, entstehen keinerlei Dinge. Nichts wird bewegt, somit ist die Stille der Hüter der Musik. Beide zusammen bestimmen den Weg.

Was wäre wenn Musik wie Finsternis wäre ?

Ich zitiere Zhou Dunyi ( 周敦頤 / 周敦颐, *1017; † 1073)
„… Die Wurzel der Musik liegt in der Regierung.
Ist die Regierung gut, sind die Menschen friedlich und die Herzen dieser Welt sind harmonisch.
Daher musiziert weise, um diese Harmonie der Herzen auszudrücken.
Sobald seine Musik Himmel und Erde erreicht, wird das kosmische Qi beeinflusst und es entsteht überall grosse Harmonie.
Wenn zwischen Himmel und Erde Harmonie herrscht, sind die zehntausend Dinge und Wesen in Übereinstimmung, die Geister erfreuen sich der Gaben und die Tiere werden zahm. …“

(Aus „Erläuterungen des Taji Diagramms, Das Buch der Wandlungen verstehen, Zhou Dunyi“ von Martin Bödicker.)

…..damit ist eigentlich alles gesagt.

Ich wünsche allen Menschen ein Leben in Liebe, Würde und Freiheit. Berlin, 21.12.2015.

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