Endlich ein Mensch.

Ich sehe dir in dein Angesicht siehst du dann her  siehst du mich dennoch nicht.
Ich geb mich her für so viel mehr und mach mich leer  für dich.
Du sagst was auf und legst was  drauf  bekommst Applaus und gehst nach Haus und aus und raus.

Komm lass uns leben, geben, das mindeste erleben. Lass uns beben, streben, im stehen, liegen, heben…
Lass uns den Sinn auch selbst bestimmen, jeden Berg erklimmen, jedes Ziel erreichen und Firmamente streifen.
Lass uns segeln, mit den Winden in das weite Meer. In den Seelen, ohne wenn und aber, keine Fehler finden und dann lachen und Liebe machen.
Lass uns frei sein, weich sein und dabei stinkreich sein an Farben und Freude und tausend fette Beute,
nur heute nur heute und heute und keine irgendwelche Leute…

Keine Lüge betrügt uns, keine Leiche im Keller erstickt uns  umso schneller,  kein weil und warum verdrehen uns das Morgen.
Kein Gedanke ist zwischen Klinge und Hand, keine Gabe könnte das jemals ermessen, was es heisst beflissen zu sein, nicht beschissen zu sein, nicht unfrei sondern zumindest bemüht, erblüht, begrünt und begründet.
Positiv bestärkt empfindet es, lindert es, vermittelt es, was es heisst, endlich ein Mensch zu sein.